Übersicht und Quellen

Nachdem ich mittlerweile mehrere Quellen ausgesucht und zum Teil bearbeitet habe, möchte ich hier eine möglichst präzise Aufgliederung meiner Arbeit erstellen.
Beginnen würde ich (abgesehen von Deckblatt und Inhaltsverzeichnis) mit

1) der Einleitung: einerseits werde ich die Wahl des Themas erklären, da mein Interesse vor allem der jüngeren Zeitgeschichte gilt, andererseits daruaf eingehen, dass gerade durch diese Erweiterung West- und Osteuropa nach langer Zeit wieder stark miteinander verbunden sind und die Vision "Europäische Einheit" im Sinne einer friedlichen, gleichberechtigten und konstruktiven Union in diesem Ausmaß einmalig in der Geschichte ist.

danach kommt der eigentliche Text, den ich in folgende Kapitel untergliedern würde:
2)
a) die Ausgangslage:die im Wesentlichen die Jahre 1989 bis 1992 umfassen wird. Dabei möchte ich vorallem die Beweggründe der osteuropäischen Staaten in den Mittelpunkt stellen, die die NATO und die EU als Sicherheitsgarnat ansahen und militärische vor wirtschaftliche Einheit stellten. Aber auch die ökonische Entwicklung jener Zeit von der plan- zur Marktwirtschaft auf der einen Seite, bzw. der Start wirtschaftlicher Hilfsprogramme wie PHARE (für Polen und Ungarn) und der Assoziierungsabkommen auf der anderen Seite sollte nicht vergessen werden.

b) die Kopenhagener Konferenz 1993 als die EU grünes Licht zur Erweiterung gab und Beitrittsbedingungen formulierte. Dabei möchte ich das Hauptaugenmerk auf die Beitrittsverhandlungen mit Estland, Polen, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Zypern lenken, die bereits frühere Beitrittstermine als den 1. Mai 2004 (nicht zu Unrecht) angepeilt hatten.
Weiters möchte ich in diesem Kapitel auf Artikel der österreichischen Tagespresse eingehen, die sich mit der EU Erweiterung, bzw. einzelnen Beitrittswerbern beschäftigen.

c) die Helsinki-Gruppe 1999/2000 die nun Beitrittsverhandlungen mit 12 Ländern vorsah. Diese Aufstockung kam trotz einiger kleiner Mängel zu stande, da die restlichen Länder ihre Arbeit intensivierten, aber die EU auch ein Zeichen des guten Willens setzen wollte, um keine Reformfrustration zu erzeugen. Weiters soll hier besonders zum Ausdruck gebracht werden, dass die EU um ein positives Gesprächsklima bemüht war und die Verhandlungen auf der Ebene gleichberechtigter Partner und nicht "vom Thron herab" stattfanden.
Auch hier werde ich Zeitungsartikel zitieren, die die veränderte Lage beschreiben.

d)Alte Ängste und Hoffnungen: wie der Titel bereits sagt, möchte ich hier einerseits Befürchtungen nachgehen, die auf beiden Seiten entstanden, z.B. in der EU-Bevölkerung der Arbeitsplatzverlust, der Anstieg der Kriminalität, Zuwanderungswellen, Finanzierung der Erweiterung....sowie bei den Beitrittswerbern die Angst der Abwanderung der Jungen, der "grenzenlose" Kapitalismus oder eine neuerliche Bevormundung (Brüssel statt Moskau). Andererseits will ich diese Argumente entkräften und noch zusätzliche Hoffnungen einbringen (4 Freiheiten, Wirtschaftsvorteile, Tourismus,...)

e)Der letzte Schritt hier soll die Phase von 2001 bis zum 1. Mai 2004 beleuchtet werden. Dabei könnten Auszüge eines Beitrittsvertrages hilfreich sein, sowie die neue Aufteilung des Europarates, der Kommissare und des Europaparlamentes.

3)die Zusammenfassung: soll noch einmal klar machen, dass der 1. Mai 2004 der Gipfel eines Prozesses war, der 1989 begann und der erstmals West-, Mittel- und Osteuropa in Partnerschaft aneinaderbindet, und in seiner Komplexität wohl einmalig in der Geschichte ist und dadurch den ´Begriff "Europäischer Einheit" verkörpert. Das soll nicht heißen, dass man diesen Begriff nicht intensivieren oder modifizieren kann, aber sehr wohl, dass es bis dato nichts Besseres gibt, bzw. gegeben hat.


Primärquellen:

- http://europa.eu/index_de.htm
- Zeitungsberichte aus "Die EU Osterweiterung in der Berichterstattung der österreichischen Tagespresse" (Diss.), Marcin Barcz, 1999
- Salzburger Nachrichten Spezial, 24. April 2004


Sekundärquellen:

- "Die Osterweiterung der Europäischen Union", Markus Warasin, 2000
- "Die Osterweiterung der Europäischen Union", Peter Achten, 1996
- "EU Erweiterung - Europas große Chance", Breuss/Mandl/Bruckbauer/Richter, 2001
- "Wien in neuer Nachbarschaft", IDM, 2002

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